Leishmaniose

Die Leishmaniose ist eine sehr ernst zu nehmende, schleichend verlaufende und in der Regel tödlich verlaufende Krankheit bei Hunden, die vor allem in den Ländern rund um das Mittelmeer vorkommt. Einzelfälle wurden aber auch schon im Südwesten Deutschlands, der Schweiz und sogar in Belgien nachgewiesen. Hier wurden vermutlich infizierte Mücken eingeschleppt. Auch infizierte Muttertiere können die Infektion auf ihre Welpen übertragen.
Der Überträger des Krankheitserregers ist die Sand- oder Schmetterlingsmücke (Phlebotomus perniciosus), eine dämmerungs- und nachtaktive, 2,5 -3 mm große und stark behaarte Mücke, die nicht summt.

Erreger: Leishmania infantum (Einzeller)

Überträger: Dämmerungs- und nachtaktive Sand- (sandfly) oder Schmetterlingsmücke (Phlebotomus perniciosus)

Zeit zwischen Infektion und ersten Symptomen: Monate bis Jahre nach dem Stich.

Klinische Symptome: Eine Infektion mit Leishmanien ist beim Hund durch Abmagerung, vergrößerte Lymphknoten und Haarausfall um Augen, Schnauze und an den Ohrrändern gekennzeichnet. Weiterhin können Hautveränderungen, die sich entzünden können, Nasenbluten und Bindehautentzündung auftreten. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium magern die Tiere stark ab, sind matt, haben Durchfall und zeigen Bewegungsstörungen.

Unbehandelt sterben die betroffenen Tiere innerhalb von zwei Jahren. Eine endgültige Heilung der Tiere ist jedoch auch durch die Behandlung nicht zu erwarten.

Prophylaxe: Der einzig mögliche Schutz besteht darin, den Hund vor dem Stich der Sand- oder Schmetterlingsmücke zu schützen. Hierfür steht das Scalibor® Protectorband zur Verfügung, das Hunde bis zu 6 Monaten zuverlässig gegen Stiche der Sand- oder Schmetterlingsmücke schützt.