Hepatozoonose

Die Hepatozoonose (hepato = Leber) ist eine Erkrankung, von der verschiedene innere Organe betroffen sind. Je nach Schwere der Erkrankung sind auch Todesfälle in Folge der Organschäden durch den Erreger möglich. Die Erkrankung ist heute vor allem ein Problem im Mittelmeerraum, da sie durch die Braune Hundezecke übertragen wird. Die im deutschsprachigen Raum vorkommenden Zeckenarten können diesen Erreger nicht übertragen.

Erreger: Hepatozoon canis (Einzeller)

Überträger: Verzehr oder Zerbeißen der Braunen Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus)

Übertragungszeit: Die Infektion erfolgt mit dem Abschlucken der Zecke.

Zeit zwischen Infektion und ersten Symptomen: 2-4 Wochen

Klinische Symptome: Der Erreger vermehrt sich u.a. in der Muskulatur des Hundes was zu Entzündungen und Schmerzen mit einem steifen, hinkenden Gang führt. Durch die andauernde Schonung der Muskulatur, baut sich diese dann ab (Muskelatrophie). Auch andere Organe, wie die Leber, werden befallen und führen zu Entzündungsprozessen wie z.B. Hepatitis.
Durch Eindringen der Erreger in die Darmwand mit anschließender Vermehrung kommt es in Folge einer Infektion zu blutigen Durchfällen. Außerdem reagiert der Organismus häufig mit wiederkehrendem Fieber.

Prophylaxe: Um eine Infektion des Hundes mit dem Erreger zu verhindern, ist auf einen wirksamen Zeckenschutz zu achten, wie er z.B. bei dem Scalibor® Protectorband gegeben ist.