Flöhe

Flöhe sind blutsaugende Parasiten verschiedener Säugetierspezies, Vögel und des Menschen. Da Flöhe recht wirtsspezifisch sind, kommt es nur in Ausnahmefällen zu Flohstichen beim Menschen durch den bei Hund und Katze gleichermaßen verbreiteten Katzenfloh (Ctenocephalides felis). Der eigentliche Hundefloh (Ctenocephalides canis) kommt dagegen auch beim Hund nur selten vor. Der Flohbefall erreicht bei Hunden jedes Jahr im Spätsommer seinen Höhepunkt. Im Winter können Flöhe im Freien nicht überleben, in geheizten Wohnbereichen können sie sich jedoch das ganze Jahr über vermehren.

Befallene Tiere kratzen und "flohen" sich häufig mit der Schnauze. In Bereichen mit weniger dichtem Haarwuchs (Bauch, Flanke) können die winzigen braunen Parasiten bei starkem Befall auch häufig mit bloßem Auge ausgemacht werden.

Ein anderer Nachweis gelingt über die typischen, bräunlichen Krümel oder Würstchen im Fell des Tieres. Dazu sollte man das Tier über einer weißen Unterlage kämmen und anschließend die heruntergefallenen braunen Krümel mit einem feuchten, weißen Tuch aufnehmen. Handelt es sich dabei um das beim Blutsaugen der Flöhe bereits wieder ausgeschiedenes unverdautes Blut, zeigen sich Blutflecken im Tuch.