Zecken

Zecken gehören zu den Spinnentieren und kommen in allen Ländern der Welt vor. Es sind rund 870 Arten bekannt. Zecken leben vorwiegend in Wäldern, Wiesen und Feuchtgebieten wie Auenwäldern. Dort sitzen sie im Gras, im Gebüsch oder im Unterholz, wo sie auf warmblütige Wirtstiere warten, um bei ihnen Blut zu saugen. Besonders häufig sind sie daher in Arealen mit häufigem Wildwechsel und potentiellen Wirten aufzufinden. Die einzige Ausnahme ist die Braune Hundezecke, die sich auch in Wohnräumen oder Zwingern vermehrt. Sie kommt als Freilandzecke in Europa nur in den Mittelmeerländern vor, nicht aber in kühleren gemäßigten Regionen.

Durch den Stich der Zecke können auf Mensch und Tier gefährliche Krankheitserreger übertragen werden. Während das Vorkommen solcher typischen "Zeckenkrankheiten" früher auf mediterrane Länder beschränkt war, sind sie auf Grund von Klimaerwärmung, Globalisierung und Renaturierung inzwischen auch hierzulande bedeutende Erkrankungen, die unbehandelt für Tier und Mensch durchaus tödlich enden können.

Für den Hund sind Zecken vor allem als Überträger folgender Krankheiten von Bedeutung

Erste Krankheitssymptome treten, abhängig von der übertragenen Erkrankung, in der Regel erst 1 bis 4 Wochen nach einem Zeckenstich auf. Die meisten Krankheitserreger werden erst nach einer längeren Blutmahlzeit von mindestens 24 - 48 Stunden auf den Hund übertragen.

Sehen Sie sich über die von Zecken auf den Hund und den Menschen übertragene Erkrankungen auch die Videos an.

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