Ehrlichiose (Rickettsiose)

Die Ehrlichiose ist eine Erkrankung der weißen Blutkörperchen und gilt noch als eine so genannte Reisekrankheit, die in den Mittelmeerländern vorkommt. Die krankheitsübertragende Braune Hundezecke kommt bislang in Europa als Freilandzecke nur im Mittelmeerraum vor. Sie kann jedoch reisebegleitend in den deutschsprachigen Raum eingeschleppt werden, kann sich dann jedoch nur in Wohnräumen und Häusern vermehren. Aufmerksam sollte man werden, wenn man zu ungewöhnlichen Jahreszeiten vermehrt Zecken in der Wohnung findet. Die im deutschsprachigen Raum vorkommenden Zeckenarten können diesen Erreger nicht übertragen.

Erreger: Ehrlichia canis (Rickettsien)

Überträger: Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus)

Übertragungszeit: wenige bis 36 Stunden

Zeit zwischen Infektion und ersten Symptomen: 7-21 Tage

Klinische Symptome: Die akute Phase der Erkrankung beginnt mit ausgeprägter Mattigkeit, Futterverweigerung, Fieber, Gewichtsverlust, Atemnot und Erbrechen. Es können Blutungen in Haut und Schleimhäuten sowie Nasenbluten auftreten. Der Tierarzt kann in der Regel auch eine Schwellung von Lymphknoten und Milz sowie eine Veränderung des Blutbildes feststellen. Chronisch an Ehrlichiose erkrankte Hunde sind schwach, matt und magern ab. Neben einer deutlichen Blutungsneigung und Atemnot sind häufig die Augen durch eitrig-schleimigen Ausfluss verkrustet oder eine Trübung der Hornhaut ist zu erkennen. Im weiteren Verlauf können die Tiere erblinden. Ohne Therapie kann es auch zu anderen, irreversiblen Organschädigungen kommen.

Prophylaxe: Ein Schutz vor der Erkrankung kann nur durch einen wirksamen Zeckenschutz erreicht werden. Dafür steht das Scalibor® Protectorband zur Verfügung, das sowohl eine abweisende wie abtötende Wirkung auf Zecken hat.