Anaplasmose

Die Anaplasmose ist eine Erkrankung, bei der die weißen Blutzellen geschädigt und zerstört werden. Die Erkrankung ist durch alle 2-3 Wochen wiederkehrende Erkrankungsschübe gekennzeichnet, die mit Fieberschüben und verschlechtertem Allgemeinbefinden einhergehen. Bei manchen Hunden schafft es das Immunsystem, die von dem Gemeinen Holzbock übertragenen Erreger vollständig auszuschalten. In der Regel wird der Erreger allerdings bei jeder Schwächung des Immunsystems - beispielsweise durch Kälte, Stress, andere Infektionskrankheiten - erneut aktiv.

Erreger: Anaplasma phagocytophilum

Überträger: Gemeiner Holzbock (Ixodes ricinus)

Übertragungszeit: 24-28 Stunden

Zeit zwischen Infektion und ersten Symptomen: 4-11 Tage

Klinische Symptome: Plötzlich einsetzendes hohes Fieber. Die Tiere werden apathisch und fressen nicht mehr. Häufig können auch Erbrechen und Durchfall sowie zentralnervöse Symptome beobachtet werden. Auftretende Bewegungsunlust bzw. Lahmheiten können auf Entzündungen in den Gelenken und damit verbundene Schmerzen zurückgeführt werden. Weiterhin können auch innere Organe wie Leber, Milz und Nieren sowie die Augen betroffen sein. Ein Erblinden der Tiere ist möglich.

Prophylaxe: Da kein Impfstoff zum Schutz gegen eine Infektion zur Verfügung steht, muss eine Übertragung des Erregers durch einen wirksamen Zeckenschutz erfolgen. Dafür steht das Scalibor® Protectorband zur Verfügung, das sowohl eine abweisende wie abtötende Wirkung auf Zecken hat.