- Anaplasmose
- Babesiose
- Bandwurmbefall
- Borreliose
- Dirofilariose
- Ehrlichiose
- Floh-Allergie-Dermatitis
- FSME
- Hepatozoonose
- Leishmaniose
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Bandwurmbefall

Da Flöhe so genannte Zwischenwirte im Entwicklungszyklus von Bandwürmern sind, kann sich der Hund durch das Zerbeißen des Flohs mit Bandwurmlarven infizieren. Im Darm des Hundes entwickelt sich die Larve dann zum erwachsenen Wurm. Die erwachsenen Würmer werden im Mittel 13 cm lang. Die Eier gelangen teilweise durch aktives Auswandern von Bandwurmgliedern oder mit dem Kot in die Außenwelt. Die Eier in den Eipaketen sind über Wochen hinweg infektiös. Eingetrocknete Bandwurmglieder sehen aus wie kleine Reiskörner, oft zu finden am Lager der Tiere.
Erreger:Gurkenkernbandwurm (Dipylidium caninum)
Überträger: Katzenfloh (Ctenocephalides felis)
Klinische Symptome: Beim Endwirt Hund verlaufen Infektionen in der Regel ohne Auftreten klinischer Symptome. Sehr selten werden Verstopfungen oder ein Darmverschluss bei Massenbefall beobachtet. Doch können sich über infizierte Hunde, die Bandwurmeier ausscheiden, auch Menschen - insbesondere Kleinkinder - infizieren.
Bekämpfung und Prophylaxe: Da Flöhe als Zwischenwirte des Gurkenkernbandwurms fungieren, sollte zum einen der Flohbefall bekämpft werden. Dazu eignet sich das Spot-on Präparat exspot®, das einfach zwischen den Schulterblättern auf die Haut des Tieres aufgetragen wird. Details hierzu finden Sie bei exspot®.
Im Anschluss an die Behandlung der Flöhe sollte eine Bandwurmbehandlung des Hundes erfolgen.
Merke: Ein Hund der Flöhe hat, sollte immer auch gegen Bandwürmer entwurmt werden.
Mehr Informationen zum Bandwurmbefall des Hundes unter www.intervet.de
